Die Nationalparks der Elfenbeinküste

Giraffes
Mare aux Hippopotammes

Die Elfenbeinküste verfügt über mehrere Schutzgebiete, die sich über das gesamte Gebiet erstrecken. Die ivorische Fauna und Flora sind besonders reich an vielen einzigartigen Tier- und Pflanzenarten.

Der Comoé-Nationalpark

Le parc national

Der Comoé Nationalpark liegt in der Stadt Bouna, etwa 570 km von Abidjan entfernt. Er wurde 1968 als Naturschutzgebiet („Bouna Reservat“) eingerichtet und wurde später zum Nationalpark erklärt. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 1.150.000 ha und ist heute einer der ältesten und bedeutendsten Parks in der Elfenbeinküste. Mit 500 km Pisten besteht die Tierwelt aus Elefanten, Büffel, Löwen, Nilpferden, verschiedenen Vogelarten und vielen anderen Tier- und Pflanzenarten.

Der Azagny National Park

Parc national d'Azagny

Der Azagny National Park wurde im Jahr 1981 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 19.400 ha. Etwa 100 km von Abidjan entfernt und umgeben von etwa 60 % Wasser, besteht die Flora im Wesentlichen aus sumpfiger Savanne. Der Nationalpark beherbergt Elefanten, Buschschweine, Büffel, Affen (Schimpansen Inseln), verschiedene Vogelarten und Bäume.

Der Abokouamékro-Nationalpark

Parc national

Der Abokouamékro-Nationalpark wurde 1986 auf Initiative des verstorbenen Präsidenten Félix Houphouët-Boigny für die Entwicklung des Tourismus eingerichtet und erstreckt sich auf einer Fläche von 20.430 Hektar, einschließlich 7.230 Hektar, die für Besichtigungen vorgesehen sind. Das Reservat beherbergt Nashörner, Büffel, Hartebeests, Antilopen, Büffelköpfchen und viele andere Tierarten. Der Abokouamékro-Nationalpark ist ein wichtiges Glied der touristischen Entwicklung der Region.

Der Banco National Park

Parc national du Banco

Im Herzen von Abidjan gelegen, wurde der Banco-Nationalpark im Jahr 1953 eingerichtet. Der Banco National Park umfasst eine Fläche von fast 3000 ha und ist Beispiel für den Primärwald mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Verschiedene Primaten- und Vogelarten sind hier zu Hause.

Der Meerespark der Ehotilés-Inseln

Parc national des iles Ehotilés

Der im Südosten des Landes in der Nähe von Assinie gelegene Marinepark wurde 1974 mit einer Gesamtfläche von 500 ha angelegt und besteht aus 6 Inseln. Die Tierwelt des Parks ist vielfältig. In der Tat schafft die Mangrove ein Nährstoffsystem, das für die Fortpflanzung zahlreicher aquatischer Arten wesentlich ist. Wie alle Küstenfeuchtgebiete beherbergt der Ehotile Nationalpark eine bemerkenswerte Vogelwelt. Hier werden 128 Vogelarten gezählt, die sich in 35 Familien unterteilen. Bei den meisten handelt es sich um aquatische Arten und in der Trockenzeit werden Zugvogelarten dazugezählt. Der Park beherbergt auch waldspezifische 

Säugetiere wie Duikers, Buschschweine und Nagetiere. Neben diesen Tieren beherbergt der Park zwei Arten, die ihm seine Originalität verleihen: Fledermäuse und Seekühe.

Der Marahoué-Nationalpark

Parc national de la Marahoué

Gelegen mittel-westlich der Elfenbeinküste in der Stadt Bouaflé, wurde der Nationalpark Marahoué 1956 als Wildreservat gegründet und 1968 zum Nationalpark. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 101.000 ha und ist perfekt für Besucher eingerichtet und bietet ein hochwertiges Umfeld. Mit mehreren Wachtürmen ausgestattet, der Nationalpark beherbergt Krokodile, Büffel, Flusspferde, Elefanten, Bongos und viele andere Tiere, die Sie entdecken können.

Der Nationalpark vom Berg Peko

Parc national du Mont Peko

Der Péko Nationalpark liegt westlich des Landes, genauer gesagt in der Guémon Region. Der Nationalpark wurde im Jahr 1968 angelegt und erstreckt sich auf einer Fläche von 34.000 ha. Der Berg Peko erreicht eine Höhe von 1000 m, besitzt eine große Arten-Vielfalt und ist bezüglich seiner Flora und Fauna gesegnet. Seine Fauna besteht aus Elefanten, Panther, Büffel, Ducker, Affen und andere Tierarten.

Der Mount Sangbé Nationalpark

parc National du Mont Sangbe

Der im Westen des Landes gelegene Mount Sangbé Nationalpark wurde im Jahr 1976 angelegt und er erstreckt sich auf einer Fläche von 95.000 ha. Es hat eine außergewöhnliche Fauna, reich, vielfältig und unter anderem von seltenen Arten bewohnt. Es ist die Heimat von Elefanten, Büffeln, Leoparden, Nilpferden, Antilopen, Affen und andere Tierarten. Der Nationalpark liegt in einer Gebirgszone mit 14 Gipfeln, die eine Höhe von mehr als 1.000 m erreichen und eine atemberaubende Landschaft bietet.

Der Taï Nationalpark

Parc National de Tai

Der im Südwesten des Landes gelegene TAI-Nationalpark liegt in der Stadt Tai. Er wurde 1973 gegründet und erstreckt sich auf einer Fläche von 350.000 ha. Der Tai-Nationalpark ist seit 1978 ein Biosphärenreservat und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Mit fast 140 Säugetierarten, darunter 12 endemische, 240 Vogelarten und viele Insektenarten, 1800 Pflanzenarten, darunter 138 endemisch, verfügt dieser Park über eine außergewöhnliche Flora und Fauna. Es ist die Heimat von Pygmäenflusspferden, Elefanten, roten Colobus, Waldbüffeln und einer Vielzahl von Primaten.

Naturschutzgebiete

Reserves naturelles

Neben den Nationalparks zählt die Elfenbeinküste auch mehrere Naturschutzgebiete, mehrere Jagdgebiete und Zoos, in denen viele Tier- und Pflanzenarten vertreten sind. Sie werden die herrliche Fauna und Flora der Elfenbeinküste entdecken.